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Künstlerbiographien (Auswahl)


Freitag, 28. Oktober 2011 | 19.30 Uhr
Gudrun Sidonie Otto (Sopran)
Annekathrin Laabs (Alt)
Tobias Hunger (Tenor)
Ingolf Seidel (Bass)
Sebastian Knebel (Leitung und Cembalo)
Vocalconsort labia vocalia
Chemnitzer Barockorchester

Sonnabend, 29. Oktober 2011 | 17.30 Uhr
Bettina Essaka (Tanz)
Stefan Poetzsch (Violine und Elektronik)

Sonnabend, 29. Oktober 2011 | 20.00 Uhr
Benjamin Boone (Saxophon)
Jürgen Brauner (Klavier)
Stefan Poetzsch (Violine/Viola/Zuspielungen)

Sonntag, 30. Oktober 2011 | 11.00 Uhr
Nani Füting (Mezzosopran)
Reiko Füting (Klavier)
Corinna Breite und Oliver Breite (Schauspieler)

Sonntag, 30. Oktober 2011 | 17.00 Uhr
Anne Schaab (Sopran)
Manja Raschka (Alt)
Nico Eckert (Tenor)
Georg Streuber (Bass)
Christian Hoffmann (Leitung)
Neuer Magdeburger Kammerchor

Benjamin Boone, Saxophonist, Komponist und promovierter Musikprofessor ist als Musiker ein Spezialist für die Aufführung von zeitgenössischer Musik und Jazz. Seine Kompositionen werden von zahlreichen Ensembles gespielt und werden auf Konzerten in den USA und zahlreichen Ländern aufgeführt (u.a. Carnegie Hall und Kennedy Center/New York). Seine Werke sind bisher auf ca. 20 CDs erschienen. Benjamin Boone erhielt Preise von der ASCAP, dem Billboard Magazine, der Boston University und The National Association of Composers/USA. Seit 2000 ist er Assistant Professor an der California State University, Fresno. Als Jazzmusiker wirkte er bei zahlreichen Projekten mit (u.a. spielte er mit Wynton Marsalis, Peter Erskine, Donald Brown) und spielt regelmäßig mit seinem Jazzquartett, mit dem er bisher 2 CD-Veröffentlichungen realisierte.

Benjamin Boone- Website






Der Pianist Jürgen Brauner ist promovierter Musikwissenschafter und Musikpädagoge. Er war bisher bei allen Projekten des Stefan Poetzsch Ensembles beteiligt, bei denen ein Tasteninstrument eingesetzt war. Er ist ein exszellenter Interpret zeitgenössischer Musik, insbesondere der Musik von. Stefan Poetzsch.









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Geboren wurde Oliver Breite als Oliver Bäßler 1963 in Berlin. Nach seiner Hochzeit nahm er 2006 den Namen seiner Frau an. Von 1985 bis 1989 studierte Breite an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Sein erstes Engagement erhielt er am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Es folgten Stationen in Cottbus, Berlin und Mannheim. Neben der Theaterarbeit startete Breite seine Film- und Fernsehlaufbahn als naiver Bauer Jochen in Andreas Dresens vielfach ausgezeichnetem Episodenfilm "Nachtgestalten" (1999). 2002 folgte mit Vladimir Torbicas "Der Brief des Kosmonauten" ein weiterer Kinofilm. Seitdem ist Breite neben seinen Theaterengagements regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Einem breiteren Publikum wurde er 2003 in seiner durchgehenden Rolle als Kommissar Oliver Noll in der Krimi-Reihe "Die Männer vom K3" bekannt. 2006 übernahm er den Part des Polizeihauptmeisters Rolf Mallewitz in der Serie "Abschnitt 40". In der ARD-Reihe "Alles was recht ist" ist Breite seit 2008 als Michaela Mays Schwiegersohn Johannes Reichert zu sehen. Zudem ist Breite regelmäßiger Gast in Krimi-Reihen wie "Soko" und "Tatort" und wirkte in einer Reihe von Fernsehfilmen mit, darunter Martin Enlens "Der weiße Afrikaner" (2004), Thorsten Näters "Mordgeständnis" (2008) und Matthias Tiefenbachers "Stille Post" (2008). 2009 spielte er erneut unter der Regie von Martin Enlen in dessen Romanverfilmung "Masserberg".



Oliver Breite ist mit der Schauspielerin Corinna Breite verheiratet und lebt mit seiner Familie in Brandenburg.

Oliver Breite- Website
Corinna Breite- Website


Das Chemnitzer Barockorchester wurde im Advent 2003 mit einem Konzert in der Chemnitzer Schlosskirche gegründet. Die Mitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie und freischaffende Instrumentalisten der Region verbindet die Freude an der Musik des 18. Jahrhunderts und das Spiel auf historischen Instrumenten bzw. Nachbauten dieser Zeit. Spiritus Rector des Ensembles ist Ekkehard Hering, Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie und langjähriges Mitglied der “Akademie für Alte Musik“ Berlin. Bei ihm laufen die organisatorischen Fäden zusammen und werden künstlerische Ideen gebündelt.
Programmschwerpunkte sind Kompositionen im Umfeld von Bach, Händel, Telemann, Vivaldi u.a., aber auch Werke der Klassik. Damit will das Chemnitzer Barockorchester an die reichen kulturellen Traditionen in Sachsen anknüpfen.
Seit seiner Gründung gab das Orchester eine Vielzahl von erfolgreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen u.a. in Chemnitz zum Sächsischen Mozartfest, beim Leipziger Bachfest, in der Frauenkirche Dresden, in der Chemnitzer Oper, bei den Magdeburger Telemann-Sonntagsmusiken und innerhalb der Schubertiade (Österreich). Das Ensemble arbeitete mit herausragenden Künstlern, wie der Geigerin Midori Seiler, der Sopranistin Yeree Suh, den Cembalisten Rahpael Alpermann und Christine Schornsheim sowie Peter Schreier als Dirigenten zusammen.

Chemnitzer Barockorchester- Website


Nico Eckert
wurde in Berlin geboren. Nach erfolg-reichem Diplomabschluss des Fagottstudiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin, beendete er sein Gesangsstudium mit „sehr gutem“ Diplom bei Kammersänger Roman Trekel an derselben Hochschule. Seit Beginn seines Studiums führten ihn zahlreiche solistische Engagements in viele Städte Deutschlands sowie in die Schweiz nach Polen, Dänemark, Tsche-chien, Frankreich, Italien und den USA.
Der Tenor war beim Wettbewerb „Junge Solisten“ in Schwerin erster Preisträger. Nico Eckert spezialisierte sich überwiegend auf das Repertoire aus dem oratori-schen Bereich. Zu den Höhepunkten in seiner freiberuf-lichen Tätigkeit zählen neben einigen Opern-produktionen, eine Gastrolle am Broadway in New York, die Mitgestaltung musikalischer Banketts, Opern und Bühnenstücke mit der Komischen Oper Berlin, Auftritte im Berliner Konzerthaus und der Philharmonie sowie Kantaten mit dem Dresdner Kreuzchor und den Thomanern in Leipzig.




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Die Choreographin und Tänzerin Bettina Essaka entwickelt mikroskopisch genaue Choreographien, die sich in vielfältiger Weise mit u.a. komplexer Metrik und deren Beziehung zur Bewegung und zum Raum auseinandersetzen. Sie greift dabei nicht auf eine etablierte „Tanzsprache“ oder vorbestimmte Techniken zurück und ermöglicht dadurch eine ganz eigene Sichtweise von Zusammenhängen zwischen Musik und Tanz. Bettina Essaka vertieft ihre deutsch-kamerunische Herkunft, indem sie auch in Afrika Projekte verwirklicht und mit afrikanischen Künstlern zusammen arbeitet. Zuletzt 2008 auf dem Abok I Ngoma Festival in Kamerun mit ihrem Solo Ngando, einer Hommage an ihren Vater Gustave Essaka, der in Kamerun ein bedeutender Oppositionspolitiker war.

Bettina Essaka- Website




Nani Füting wurde in Seoul/Sükorea geboren. Sie hat an der Seoul National University (Bachelor), am J. P. Rameau Conservatoire in Paris, sowie an der Manhattan School of Music in New York (Master of Music, Doctor of Musical Arts) u. a. bei Mignon Dunn und Mark Oswald studiert. Auf der Opernbühne ist sie mit Rollen wie Cherobino in Le Nozze di Figaro, Octavian in Der Rosenkavalier, Dido in Dido and Aeneas, und Hänsel in Hänsel und Gretel in Erscheinung getreten. Sie hat an Festivals in Malibu (Kalifornien), New Triad (New York State) und New York City teilgenommen, wo sie mit Künstlern wie Martin Katz und Graham Johnson arbeiten konnte. Ihr besonderes Interesse gilt der Liedinterpretation und der Kammermusik.



Reiko Füting wurde 1970 in Königs Wusterhausen geboren. Frühzeitigem Klavier- und Kompositionsunterricht an verschiedenen Berliner Musikschulen folgte eine umfassende musikalische Ausbildung am heutigen Landesgymnasium für Musik und als Sänger des Rundfunk-Jugendchores in Wernigerode. Er studierte Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” in Dresden, in den USA an der Rice University in Houston, Texas und an der Manhattan School of Music in New York City, sowie an der Seoul National University in Süd-Korea. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählt er die Komponisten Jörg Herchet und Nils Vigeland sowie den Pianisten Winfried Apel; Kurse hat er u.a. bei Paul-Heinz Dittrich, Edisson Denissow, Christian Wolff und Tristan Murail (Komposition), sowie Elisabeth Schwarzkopf, Olaf Bär, Walter Moore und Semion Skigin (Liedbegleitung) besucht.
Nach einem Lehrauftrag für Vokale Korrepetition an der Hochschule für Musik und Theater Rostock wurde Reiko Füting im Jahr 2000 als Professor für Komposition und Musiktheorie an die Manhattan School of Music berufen, wo er seit 2005 die Abteilung Musiktheorie leitet. Als Gastdozent ist er an Universitäten und Musikhochschulen in Berlin, Dresden, Rostock, Leipzig, New York, Moskau und Peking eingeladen worden. Seine kompositorische Arbeit wurde mit verschiedenen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Als Komponist und Pianist ist er in bedeutenden Konzertsälen und Festivals in Europa, Asien und den USA in Erscheinung getreten.

Reiko Füting- Website





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Christian Hoffmann hat nach seiner musikalischen Grundausbildung am Landesgymnasium für Musik in Wernigerode (Chorleitungsunterricht u.a. bei Prof. Dr. Friedrich Krell, Helko Siede und Lothar Hennig) Musik und Slawistik für das Lehramt an Gymnasien studiert. Mit Beginn seiner Studienzeit gründete und leitete er am Magdeburger Institut für Musik der Otto-von Guericke-UniversitätMagdeburg ein leistungsfähiges Vokalensemble mit bis zu 80 Mitgliedern und unterrichtete dort ab 2005 Schulpraktisches Klavierspiel und Improvisation, sowie Tonsatz und Gehörbildung. Er war Mitglied in zahlreichen deutschen Vokalensembles. Seit 1999/2000 bis heute arbeitete er bereits mit vielen verschiedenen Chören der Region, dem Landesjugendchor Sachsen-Anhalt, dem Kammerchor Wernigerode, dem Egelner Kammerchor Young Voices, dem Magdeburger Kammerchor u.a.

Christian Hoffmann- Website









Tobias Hunger begann seine musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor und studierte Gesang bei Prof. Hermann Christian Polster an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Als international gefragter Konzert- und Oratoriensänger gilt seine besondere Aufmerksamkeit der Interpretation der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Dabei arbeitet er wiederholt mit namhaften Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Georg Christoph Biller, Helmuth Rilling, Hans-Christoph Rademann, Ludger Rémy, Wolfgang Katschner und Ludwig Güttler. Sein Konzertrepertoire umfasst Werke der Renaissance über die Klassik bis hin zur Moderne sowie das gesamte Vokalwerk Johann Sebastian Bachs. Im Opernfach sang er Partien wie Paolino (Il matrimonio segreto), Caramello (Eine Nacht in Venedig), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Imeneo (Imeneo), Acis (Acis und Galatea) und den Operntenor im zeitgenössischen Stück „Das Opernschiff“ von Filmkomponist Mario Felix Lange in Anlehnung an Elke Heidenreichs Kinderbuch „Am Südpol denkt man, ist es heiß“. Tobias Hunger absolvierte Meisterkurse bei Peter Schreier, Scot Weir, Gerd Türk und den King's Singers.

Tobias Hunger- Website





Sebastian Knebel ist einer der gefragtesten mitteldeutschen Spezialisten für Orgel und Cembalomusik des 17. und 18. Jahrhunderts. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und an der Folkwang-Hochschule in Essen fort.
Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten Sebastian Knebel als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn regelmäßig ins europäische Ausland, in die USA und nach Mexiko. Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden, des Telemannischen Collegium Michaelstein und des Collegium Marianum Prag, und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Dresdner Instrumental-Concerts und des Vocalconsorts labia vocalia. In der Saison 2007/8 war Sebastian Knebel für ein Jahr als Gastorganist an der Christ the King Lutheran Church in Houston, Texas, und bei der Houston Bach Society tätig. Seitdem musiziert er regelmäßig in Houston und ist Ensemblemitglied der Capella Ventapane Houston und von Mercury Baroque, Houston. Seit 2007 wirkt er als einer der künstlerischen Leiter des renommierten mexikanischen Barockfestivals Festival de Musica Barocca de San Miguel Allende.
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit setzt sich Sebastian Knebel aktiv für die Rettung historischer Orgeln, zur Zeit besonders in Mexiko, ein.

Sebastian Knebel- Website





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Die aus Erfurt stammende Altistin/Mezzosopranistin Annekathrin Laabs studierte bei Prof. Christiane Junghanns an der Dresdner Musikhochschule und besuchte Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Anna Reynolds, Peter Schreier und Hans-Joachim Beyer.
Erstmals internationale Aufmerksamkeit erlangte sie durch Konzerte unter Leitung von Peter Schreier mit Bachs h-Moll-Messe, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium sowie Händels Messias, die sie an die Los Angeles Opera, an die Münchener Philharmonie am Gasteig, nach Linz, Prag, Luxembourg und Parma führten.
Seitdem wird sie von renommierten Chören und Orchestern regelmäßig auf internationaler Ebene als Interpretin der Alt- und Mezzosopran - Partien für die großen Oratorien von Bach, Händel, Beethoven, Dvorak bis Mendelssohn oder Honegger eingeladen.
Zu ihren wichtigen Opernengagements gehören u.a. Murmilla (Telemann/Händel: Richardus I.) u.a. beim Bachfest Leipzig, Ramiro (Mozart: La finta giardiniera) am Nationaltheater Prag, Frau Reich (O. Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor), Speranza / Proserpina (Monteverdi: Orfeo) und Witwe Browe (Lortzing: Zar und Zimmermann) beim Hersfelder Opernsommer, wofür sie mit dem Hersfelder Orpheuspreis ausgezeichnet wurde.
Die Beschäftigung mit Kammermusik ist ein weiterer wichtiger Teil ihrer Arbeit. Soloprogramme mit Kantaten des Barock in der Besetzung für Alt und Cembalo mit Jan Katschke, mit dem Gambisten Thomas Fritzsch und dem Cembalisten Michael Schönheit sowie mit verschiedenen Barockorchestern und Liederabende mit Repertoire von Brahms, Schumann, Britten und Mahlers Wunderhornlieder u.a. mit dem Pianisten Alexander Schmalcz führten sie zu verschiedenen namhaften Festivals und Kammermusikreihen.

Annekathrin Laabs- Website


Das Vocalconsort labia vocalia wurde im Frühjahr 1991 von Gesangsstudenten des Instituts für Musik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gegründet. Im Laufe der 15 Jahre seines Bestehens hat das Ensembles zahlreiche Konzertprojekte - vor allem mit Musik vom Mittelalter bis zum Frühbarock - realisiert. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Wiederentdeckung von Werken, die in Zusammenhang mit der Musikgeschichte der Landeshauptstadt Magdeburg stehen. Zahlreiche Erstaufführungen von Kompositionen u.a. von Magdeburger Kantoren des 16. und 17. Jahrhunderts und vom Magdeburger Musikdirektor Johann Heinrich Rolle (1716-1786) zeugen von diesem Engagement.
Das Ensemble, das u.a. erfolgreiche Auftritte bei den Magdeburger Telemann-Festtagen, den Telemann-Sonntagsmusiken, dem Festival "Magdeburgisches Concert", den Johann-Michael-Bach-Tagen in Gehren und für die Ständige Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik gestaltet hat, arbeitet seit 2001 vorrangig projektbezogen und arbeitet dabei mit einem festen Stamm versierter Sängerinnen und Sänger Alter Musik zusammen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet das Vocalconsort dabei mit dem Organisten und Ensembleleiter Sebastian Knebel.

Labia Vocalia- Website


Der Neue Magdeburger Kammerchor besteht seit August 2009 und wurde von seinem Leiter, Christian Hoffmann, gegründet. Im Forum Gestaltung fand der Chor einen produktiven Kooperationspartner, eine Heimat und ein Podium für die Chormusik. Gemeinsam mit Warnfried Altmann und Hermann Naehring hat der Neue Magdeburger Kammerchor mehrere Großimprovisationen auf dem Magdeburger Domplatz zu Themen aus Magdeburgs Geschichte bestritten. Das gemischte Vokalensemble hat sich aber vor allem zur Aufgabe gemacht, die gute Magdeburger Chortradition auf künstlerisch hohem Niveau fortzuführen. Hierzu gehören mittlerweile eine Reihe von A-Cappella-Konzerten, Kantaten- und Oratorienaufführungen sowie CD-Aufnahmen, in denen der Chor vor allem Wert auf homogenen, reinen Chorklang und auf stilistisch und sprachlich präzise Interpretation legt. Mittlerweile entfaltet der Chor seine musikalische Arbeit unter dem Schwerpunkt der regionalen Musiktraditionspflege und schöpft dabei aus einem reichhaltigen Repertoire vom 15. bis zum 20. Jahrhundert.

Neue Magdeburger Kammerchor- Website


Der Geiger und Komponist Stefan Poetzsch wirkt als Solist, meist jedoch in kammermusikalischen Besetzungen und bevorzugt in Verbindung mit anderen Kunstrichtungen.
Nach vielen Erfahrungen mit Improvisation und experimentellem Jazz arbeitet er kompositorisch und spezialisiert sich auf den schlüssigen Einsatz von Liveelektronik und/oder Improvisation in seinen Kompositionen. Diese führt er regelmäßig u.a. mit seinem Ensemble auf. Im Rahmen der Essaka Poetzsch Co. realisiert Stefan Poetzsch in enger Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreographin Bettina Essaka, Konstruktionen aus konkretem Tanz, Choreographie, Musik und Komposition.
In verschiedensten Duoprojekten lotet er zusammen mit seinen Partnern die Möglichkeiten des interagierens, gemeinsamen komponierens und improvisierens aus, so bevorzugt mit Benjamin Boone (Saxophone), Ha-Yang Kim (cello), Lukas Ligeti (dr) oder Markus Stockhausen (Trompete, Flügelhorn), ab 2011 auch mit dem brasilianischen Meistertrommler Nana Vasconcelos.
Konzertreisen führten In durch ganz Europa, in die USA, verschiedene afrikanische Länder und Japan.

Stefan Poetzsch- Website





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Manja Raschka wurde in Berlin geboren. Als Mitglied des Rundfunkkinderchores Berlin nahm sie schon als Schülerin an zahlreichen Konzerttourneen ins Ausland teil. Von 1997 bis 2003 studierte sie Gesang am Institut für Musik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg bei Prof. Monika Meier-Schmid. Sie war 2001-2005 Mitglied des Kammerchores Stuttgart unter der Leitung von Frieder Bernius. Bei zahlreichen solistischen Mitwirkungen in Konzerten in Deutschland musizierte sie u.a. auch mit Hermann Max und Howard Arman. Im Jahr 2003 erhielt sie das Wagnerstipendium. Im September 2007 wurde sie Preisträgerin des Max-Reger-Liedwettbewerbes.











Die Sopranistin Anne Schaab, gebürtige Hamburgerin, absolvierte zunächst ein Schauspielstudium in Moskau. Im Jahre 2000 begann sie ihre Ausbildung zur klassischen Sängerin an der Hochschule für Musik in Dresden, welche sie erfolgreich 2007 mit dem Solistenexamen bei Prof. Hartmut Zabel abschloss.
Ihr künstlerisches Profil schärfte die Sängerin im Rahmen von Meisterkursen bei Prof. Charlotte Lehmann, Olaf Bär und Evelyn Herlitzius. Außerdem ist sie Preisträgerin im Gesangswettbewerb für Koreanische Kunstlieder und gehörte zu den Finalisten des VDKC (Verein Deutscher Konzertchöre). Sie ist Stipendiatin des DAAD und der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live Music Now“.
Als freischaffende Opernsängerin war Anne Schaab in zahlreichen Inszenierungen zu sehen. Als Konzertsolistin ist Anne Schaab europaweit tätig. Ihr Repertoire erstreckt sich vom Oratorium bis hin zu Werken zeitgenössischer Musik, z.B. von Manos Tsangaris in Dresden Hellerau und bei „Rainy Days“ in Luxemburg, von Michail Martynov in Moskau, von Vito Zuraij „Meilensteine“ im Rahmen der Festspiele für Zeitgenössische Musik Dresden sowie „Der Golem“ in Dresden Hellerau unter der Regie von Karsten Ludwig.

Anne Schaab- Website


Ingolf Seidel, geboren in Leipzig, begann seine musikalische Ausbildung schon früh bei den Dresdner Kapellknaben. Er studierte Gesang bei Frau Prof. Heidi Petzold an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und schloß ein Aufbaustudium im Fach Oper an. Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Sir Colin Davis, Walter Berry und Olaf Bär ergänzten seine musikalische Ausbildung.
Im Bereich der Alten Musik arbeitet er mit verschiedenen Ensembles, so der „Akademie für Alte Musik“ Berlin, dem Dresdner Barockorchester, der Batzdorfer Hofkapelle, Le Parlement des Musique Strassbourg, dem Telemann-Kammerorchester Michaelstein und dem Ensemble Alte Musik Dresden sowie Dirigenten wie René Jacobs, Jean-Claude Malgoire, Marcus Creed, Hans Christoph Rademann, Andreas Spering und Ludger Remy. Im Rahmen dieser Zusammenarbeiten entstanden Rundfunk- und CD-Aufnahmen.
Ingolf Seidel wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit und war mit diesen Gast an der Komischen Oper Berlin, am Goethe-Theater Bad Lauchstädt, am Hans-Otto-Theater Potsdam, zu Festivals in Schwetzingen und Bad Kissingen, den Dresdner Musikfestspielen und den Händelfestspielen Halle.


Gudrun Sidonie Otto ist mit ihrer ausdrucksstarken Bühnenpräsenz und ihrer stilsicheren Darbietung gleichermaßen auf der Opernbühne wie in der Alte-Musik-Szene zu Hause. Auch in den Bereichen Klassisches Lied und zeitgenössische Musik kann die junge Sopranistin beachtliche Erfolge feiern. Die Grundlage für ihre vielseitige künstlerische Arbeit legte Gudrun Sidonie Otto mit einer weitgefächerten und soliden Ausbildung in den Fächern Gesang, Violine, Klavier sowie Chor- und Orchesterdirigieren am Spezialgymnasium für Musik und dem Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau und an der Dresdner Musikhochschule. 1998-2004 absolvierte sie ein Gesangstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar u.a. bei Mario Hoff sowie bei Mira Zakai in Tel Aviv. Ihre Ausbildung ergänzte sie durch Unterricht bei Klessie Kelly, Ingrid Figur, Richarda Merbeth, Renate Biskub, Sylvia Greenberg (Oper), Dorothee Mields, (Barockgesang), Margit Legler, Reinhold Kubik (Barockgestik/Stilistik), Karl-Peter Kammerlander und Julian Pike (Lied). Noch während ihres Studiums sang sie 2004 als Stipendiatin an der Komischen Oper Berlin die Rolle der Iris in der Telemann-Oper „Pastorelle“ (szenische Erstaufführung) als Partnerin von Jochen Kowalski. 2007 war sie 1. Preisträgerin des internationalen Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg und 2008/09 Stipendiatin der deutsch-österreichischen Vössing-Stiftung. Neben ihrer Operntätigkeit ist Gudrun Sidonie Otto sehr aktiv im Bereich der Alten Musik. So war sie bisher bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Oregon-Bach-Festival, dem Europäischen Musikfest Stuttgart, dem Holland Festival, den Telemann-Festtagen Magdeburg, den Dresdner Musikfestspielen, den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, dem Güldenen Herbst Thüringen, den Tagen Alter Musik Regensburg und Herne, den Hamburger-, Thüringer- und Stuttgarter Bachwochen, den Barocktagen Varazdin und vielen anderen zu Gast.

Gudrun Sidonie Otto- Website


Georg Streuber, 1986 in Chemnitz geboren, begann seine Gesangsausbildung bei Sebastian Richter und Regine Köbler in Chemnitz. Seit 2005 ist er Schüler der Gesangsklasse von Prof. Matthias Weichert in Dresden. 2005 und 2007 war er Bundespreisträger des Wettbewerbes „Jugend Musiziert“, 2006 erster deutscher Preisträger des Duschek-Wettbewerbes der Mozart-Gesellschaft in Prag. 2007 gab er den Papageno in einer Studioproduktion in Freiberg, Döbeln und Chemnitz. Seine bisherige Tätigkeit hat seinen Schwerpunkt im oratorischen Bereich. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (Quedlindburg 2009), Matthäuspassion (Volda/Norwegen 2010) und die Solokantate Ich will den Kreuzstab gerne tragen BWV 56, seit 2009 aber auch der Dr. Cajus in Die lustigen Weiber von Windsor bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld.


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